Verkehrsprävention - Seniorenbeirat-Waldkraiburg

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Verkehrssicherheitstraining für Senioren

Ohne Prüfungsangst die Mobilität erhalten

„Ich möchte noch möglichst lange mobil bleiben und neben unserem Stadtbus mein eigenes Auto oder auch das Radl sicher benutzen!“, so der Kommentar einer Teilnehmerin, die sich zum Sicherheitskurs angemeldet hatte.
Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd und der Verkehrswacht veranstaltete der Seniorenbeirat der Stadt im Haus der Kultur diese Verkehrsprävention.
Überraschend groß war das Interesse der Waldkraiburger Senioren, denn um die speziellen Übungen mit jedem durchspielen zu können, war die Teilnehmerzahl auf 30 begrenzt.
Spontan hatten sich jedoch über 40 Bewerber gemeldet, sodass eine Warteliste für das nächste Training angelegt werden musste.

Bürgermeister Robert Pötzsch, EPHK Georg Deibl, EPHK Bernd Heller, Erika Fischer-Vorsitzende Seniorenbeirat

Bürgermeister Robert Pötzsch war bei seinem Besuch voll des Lobes für diese Veranstaltung, da man bei dem Kurs das eigene Verhalten im Straßenverkehr ohne Prüfungsangst testen könne.

Eingeteilt in vier Gruppen, ging es an die einzelnen Stationen, um die Anpassung der älteren Verkehrsteilnehmer an den heutigen Straßenverkehr mit seiner Dynamik und Komplexität zu überprüfen und zu schulen.

  • Ein Überblick über wichtige Vorschriften und Neuerungen machte so manchem beim Thema „Unterwegs als Fußgänger“ deutlich, wie im Lauf der Zeit vieles etwas oberflächlich oder automatisch geschieht, ein solches Verhalten aber Gefahren mit sich bringt.
  • Volle Konzentration verlangte der Wahrnehmungstest „Sehen und hören“, bei dem man anhand von Bildern sich und seine Fähigkeiten einschätzen sollte. „Den Führerschein wird mir aber deswegen keiner nehmen?“, meinte ein Senior, der mit seinem Ergebnis nicht ganz zufrieden war. Das brauchte keiner zu befürchten, denn der Kurs diente allein dazu, sich seine eigenen Reaktionen bewusst zu machen.
  • Dies geschah besonders auch am Fahrsimulator und dem Radl- und E-Bike- Tester, wo plötzlich eintretende Situationen wie das Einhalten vorgeschriebener Geschwindigkeiten ebenso wie das Bremsverhalten geprüft wurden.
  • An einer weiteren Station gab es von erfahrenen Beamten hilfreiche Tipps zur Kriminalitätsvorbeugung. So wurde erläutert, wie man sich bei unerwünschter Werbung am Telefon oder an der Haustür verhalten soll, wie durch falsche Polizisten oder den sogenannten Enkeltrick betagte Opfer unter Druck gesetzt werden – wie erst kürzlich in Waldkraiburg geschehen - und wie man bei einem Überfall reagieren sollte.
Reichlich Gesprächsstoff war also gegeben, als man sich anschließend auf Einladung des Seniorenbeirats im Bistro Cult bei Kaffee und Kuchen mit den Fachleuten traf und so manche anstehende Frage beantwortet werden konnte.

Text: Erika Fischer
Bilder: webmaster
Empfang und Begrüßung
Fahrsimulator
Fußgänger
Sehen und Hören
Diskussion bei Kaffee und Kuchen
Kriminalitätsprävention
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